Donnerstag, 30. Juli 2015

Einladung zum INDAC Special Screening: Codename U.N.C.L.E.

EINLADUNG INDAC SCREENING: 
Codename U.N.C.L.E.
 Kinostart: 13. August

In Zusammenarbeit mit Warner Bros. Germany
lädt INDAC jeweils 5 Animationsschaffende 
zu den Pressevorführungen ein:

 

Regie: Guy Ritchie
Drehbuch: Lionel Wigram
Deutsche VFX-Beteiligung: RISE FX BERLIN
mit Henry Cavill, Armie Hammer, Alicia Vikander, Elizabeth Debicki, Hugh Grant, Christian Berkel 

Originalfassung


Zwingende Bedingung zur Teilnahme an den Vorführungen:
Die Teilnehmer verpflichten sich, eine kurze Kritik
zum Filmstart für den INDAC Blog zu verfassen.

Bewerbt Euch mit einer Email an:
indac@gmx.de
betreff: UNCLE + die jeweilige Stadt


 
Wir werden unter allen Einsendern die Plätze vergeben
und Euch dann das entsprechende Kino mitteilen, 
wo die Vorführung stattfinden wird!

KEINE DOPPELANMELDUNGEN - JEDER SCHICKT EINE EINZELNE ANFRAGE
Bitte prüft, ob die Termine für Euch machbar sind.
Indac nimmt Einladungen an bis einschließlich
Freitag, den 31. Juli, 17.00
FIRST COME, FIRST SERVED! Wer zuerst kommt...!!!!

Berlin 5. August, 17.30 Uhr

Köln 6. August, 12 Uhr

Hamburg 7. August, 10.00 Uhr

München  7. August, 11.00 Uhr




Bitte beachten Sie, dass auf den Besprechungen zum Film eine Sperrfrist liegt bis einschließlich 11. August, 6 Uhr morgens.





Einladung zum INDAC Special-Screening FANTASTIC FOUR

EINLADUNG INDAC SCREENING: 
 FANTASTIC FOUR
 Kinostart: 13. August

In Zusammenarbeit mit CONSTANTIN FILM
lädt INDAC jeweils 5 Animationsschaffende 
zu den Pressevorführungen ein:

Regie: Josh Trank
Drehbuch: Simon Kinberg, Jeremy Slater, Josh Trank
Deutsche VFX-Beteiligung:  PIXOMONDO

mit Michael B. Jordan, Jamie Bell, Kate Mara, Miles Teller, Toby Kebbell, Reg E. Cathey, Tim Blake Nelson

 in Originalfassung, Filmlänge 98 Minuten
Zwingende Bedingung zur Teilnahme an den Vorführungen:
Die Teilnehmer verpflichten sich, eine kurze Kritik
zum Filmstart für den INDAC Blog zu verfassen.

Bewerbt Euch mit einer Email an:
indac@gmx.de
betreff: FANTASTIC + die jeweilige Stadt

Wir werden unter allen Einsendern die Plätze vergeben
und Euch dann das entsprechende Kino mitteilen, 
wo die Vorführung stattfinden wird!



KEINE DOPPELANMELDUNGEN - JEDER SCHICKT EINE EINZELNE ANFRAGE
Bitte prüft, ob die Termine für Euch machbar sind.
Indac nimmt Einladungen an bis einschließlich
FREITAG, den 31. Juli, 17.00
FIRST COME, FIRST SERVED! Wer zuerst kommt...!!!!
München, 3. August, 16.00 Uhr
 
 Hamburg 3. August, 15.00 Uhr

Stuttgart 3. August, 10.00 Uhr

Frankfurt 4. August, 10.00 Uhr

Düsseldorf 5. August, 10.00 Uhr

Dresden 5. August, 10.00 Uhr

Berlin 5. August, 12.30 Uhr

 Köln 6. August, 10.00 Uhr

Leipzig 6. August, 12.00 Uhr


Für die Teilnahme an dieser Pressevorführung ist Ihre Unterschrift auf der beigefügten Sperrfristvereinbarung erforderlich. Diese wird vor Ort im Kino zur Unterschrift ausliegen.

FANTASTIC FOUR, die neue Verfilmung des Marvel-Comics über das erfolgreichste Superhelden-Team aller Zeiten, startet am 6. August 2015 in den deutschen Kinos.

FANTASTIC FOUR erzählt von vier jungen Außenseitern, die in ein gefährliches Paralleluniversum teleportiert werden. Die neue und ungewohnte Umgebung hat immense Auswirkungen auf die physische Konstitution des Teams. Ihr Leben wird unwiderruflich auf den Kopf gestellt und die vier müssen nicht nur lernen mit ihren neuen, angsteinflößenden Fähigkeiten umzugehen, sondern auch Seite an Seite zu kämpfen, um die Welt vor einem neuen Feind zu retten.

Michael B. Jordan, Jamie Bell, Kate Mara und Miles Teller übernehmen in der Neuverfilmung die vier Titelrollen. Neben Toby Kebbell, der Dr. Doom spielt, sind auch Reg E. Cathey als Dr. Franklin Sturm und Tim Blake Nelson als Harvey Elder, aka The Mole Man, mit von der Partie. Die Regie übernimmt Josh Trank.


Kinostart: 13. August 2015 im Verleih der Constantin Film

Mittwoch, 29. Juli 2015

Die PIXELS Kritiken der INDAChse Teil2

 mit den Kritiken von Mario Doll und Tina Junge


Ach ja, die Achtziger. Eine tolle Zeit um ein Gamer zu sein. Entstammen doch diesem tollen Jahrzehnt Klassiker wie Pac-Man, Centerpide und Space Invaders. Wahre Meilensteine dieser Unterhaltungs-/Kunstform.
Sam Brenner (Adam Sandler) hat nicht nur das Glück in dieser tollen Zeit aufzuwachsen zu sein, sondern auch noch die außergewöhnliche Begabung in JEDEM Videospiel zu siegen das seine Hände berühren. So schlägt Sams bester Freund Will Cooper (Kevin James) die Teilnahme an den Gamer Meisterschaften vor. Und tatsächlich schafft es Sam nicht nur einen neuen Freund in dem Wunderkind Ludlow Lamonsoff (Josh Gad) zu finden, sondern auch noch ins Finale zu kommen. Dort steht ihm Eddie Plant (Peter Dinklage), der sich selber „The Fire Blaster“ nennt, gegenüber. Mit dem Spiel Donkey Kong soll entschieden werden, wer von den beiden der beste Gamer der Welt ist.
Der Kampf ist hart doch am Ende kann der „Fire Blaster“ das Spiel für sich entscheiden. Sam ist am Boden zerstört und scheint dieses Ich-bin- ein -Versager- Gefühl bis ins Erwachsenenalter mit sich zu schleppen, denn so richtig mag ihm nichts gelingen. Weder seine Ehe hält, noch befriedigt ihn sein Job.
Doch auf den Unglücklichen kommen bald richtige Probleme zu. Denn zur Zeit der Gamer- Weltmeisterschaft seiner Jugend, wurde nicht nur der König der Zocker gekürt, sondern auch Videoaufnahmen der beliebten Spiele in den Weltraum geschossen, als eine friedliche Botschaft an mögliche außerirdische Besucher. Doch die haben das ordentlich in den falschen Hals bekommen und greifen nun mit eben jenen Spielen die Menschheit an. Jetzt müssen Sam und Ludlow, im Auftrag vom alten Kumpel Will, der inzwischen (natürlich) Präsident der Vereinigten Staaten geworden ist, allen Mut zusammen nehmen und gegen die Bedrohung vorgehen, denn keine noch so gut ausgebildete Militäreinheit scheint den Feinden gewachsen zu sein. Mit der Hilfe vom ehemaligen Gegenspieler „Fire Blaster“ Eddie und Lt.Col. Violet Van Patten (Michelle Monaghan), die die Truppe mit außergewöhnlichen, Alien-pulverisierenden Waffen versorgt, stürzen die Nerds los um die Welt zu retten.
Hört sich nach Standard an und genau das liefert Chris Columbus mit seinem neuen Film auch. Die Idee, dass Spiele lebendig werden und angreifen, lässt an ein Jumanji mit Außerirdischen denken und bringt so ziemlich alles was man erwartet. Für Fans der Spieleklassiker gibt es ein, zwei Leckerbissen, sonst aber nicht viel worauf sie sich freuen können. Die Darsteller liefern keine wirklich

furchtbare Performance ab, doch schafft es leider keiner - auch nicht der Golden Globe- Gewinner Peter Dinklage - irgendwie positiv heraus zu stechen. Die Effekte sind zwar sehr gut gelungen, retten den Film als Ganzes allerdings auch nicht mehr.
Für Adam Sandler-Fans ist dieser Film sicherlich keine schlechte Wahl, alle anderen sollten lieber eine Runde Pac-Man spielen gehen.

Eine Kritik von:
Tina Junge von Zwölfauge


Endlich war es soweit: "PIXELS" der neue Film mit den ganz großen Mega-Stars Donkey Kong, Pac-Man & Co. wird gezeigt!! WOW.. als Kind hatte ich genau diese Zeit miterlebt (bin in den glorreichen 80ern aufgewachsen) und hatte mich sehr auf diesen Film gefreut! Der Trailer traf absolut meinen Geschmack und ich freute mich auf diese kleine Zeitreise zurück in meine Jugendzeit! Leider hatte ich wohl zu hohe Erwartungen an den Film, denn 100% überzeugt hat er mich leider nicht... Perfekt waren natürlich die Filmtitelgebenden PIXELS inkl. den vielen Arcade- / Videospielencharaktere umgesetzt, auch das Tempo des Films war stimmig, einige sehr nette Ideen und ein Kurzauftritt von Dan Aykroyd sind ebenfalls positiv zu vermerken. Das war es aber auch leider schon... Gestört haben mich viele holprige Dialoge ohne Sinn und noch viel mehr Gags, die einfach nicht gezündet haben! PIXELS soll eine Sci-Fi Komödie sein: Science Fiction eindeutig JA, aber für eine Komödie fehlten mir dann doch wesentlich mehr lustige, witzige Momente! Natürlich habe ich auch hin und wieder gelacht - aber dennoch hätte man hier vielmehr draus machen können! Von möglichen 10 Punkten gibts daher von mir nur lediglich 6,5 Punkte! Hab ich noch was vergessen?? achso, Adam Sandler, Kevin James, Peter Dinklage u.a. spielen übrigens auch mit - konnten mich aber allesamt wenig bis garnicht überzeugen... Die Stars des Films sind und bleiben die PIXELS

Mario Doll



Zum Anschauen schön! Animationsklassiker der HFF in voller Länge auf der Filmuniversitäts-Webseite


Markus Wende schrieb:

Ab sofort gibt es 6 weitere Animationsklassiker der HFF in voller Länge auf der Filmuniversitäts-Webseite. Viel Spaß mit:

"Lazy Sunday Afternoon" von Bert Gottschalk

http://www.filmuniversitaet.de/de/studium-bewerbung/bachelor/animation/animationsfilme/trailer/detail/25.html

"Hokus-Pokus" von Samo (Anna Bergmann)

http://www.filmuniversitaet.de/de/studium-bewerbung/bachelor/animation/animationsfilme/trailer/detail/19.html

"I know you" von Gudrun Krebitz

http://www.filmuniversitaet.de/de/studium-bewerbung/bachelor/animation/animationsfilme/trailer/detail/21.html

"Our Man in Nirvana" von Jan Koester

http://www.filmuniversitaet.de/de/studium-bewerbung/bachelor/animation/animationsfilme/trailer/detail/23.html

"13" von Gitte Hellwig

http://www.filmuniversitaet.de/de/studium-bewerbung/bachelor/animation/animationsfilme/trailer/detail/24.html

"Anhalter" von Daniel Höpfner

http://www.filmuniversitaet.de/de/studium-bewerbung/bachelor/animation/animationsfilme/trailer/detail/26.html

Montag, 27. Juli 2015

Die PIXELS Kritiken der INDAChse Teil1

Mit den Kritiken von Letty Felgendreher und Michael Knoll


„Pixels“, der Film, der ohne Anspruch und ohne jedwede Erwartung tatsächlich auch etwas unterhaltsam sein kann. Vorweg sei gesagt, ich bin nicht der Typ, der auf „Adam Sandler Filme“ steht. Es kann also durchaus sein, dass ich aufgrund dessen einen gewissen Witz nicht ganz verstanden habe. Retro-Spiele, Nerdklischees und nette Grafik – zumindest ein paar dieser Punkte können durchaus Interesse wecken. Das Konzept ist nun auch nicht neu – aber was ist schon im heutigen Mainstreamkino ‚neu’. Also, Sam Brenner, von Adam Sandler verkörpert, ist ein Typ, der irgendwann früher mal eine große Enttäuschung erlitten hat, was nun sein späteres Leben prägt. Wir begleiten Brenner durch seine nicht wirklich vorhandene Charakterentwicklung und werden von einer Gagszene zur nächsten geschleift.

Das Grundkonstrukt des Filmes ist eigentlich super, jedoch wurde eigentlich alles, was über oberflächliche Witze hinaus interessant hätte sein können, verspielt - und somit ist der Film eigentlich nur eine Aneinanderreihung von Situationen, von denen man sich vorstellt, dass irgendwer irgendwann einmal gesagt hat: „Und das wäre eigentlich auch noch cool, lass’ uns das reinpacken, egal ob es passt oder nicht, irgendwie klappt das schon.“

Logiklöcher, so tief, wie Pac-Man’s dunkler Schlund, vorhersehbares Verhalten, fehlendes nachvollziehbares Verhalten und Charaktere, die so aus dem Klischeebüchlein geschrieben zu sein scheinen, dass dessen Seiten nun vom häufigen Hin-und-her-Blättern sicherlich pergamentdünn geworden ist - das ist eine nicht so gute Mischung, wenn man mit einem runden Gefühl aus dem Film gehen möchte.

Wenn man wöllte, könnte man vermutlich weiter sehr stark auf dem Inhalt herumhacken und würde dies vermutlich auch sehr lange tun können, aber – und jetzt kommt das ‚Aber’ – was meiner Meinung doch ganz gut gelungen ist, ist der optische Faktor. Es gab schon ein paar Stellen und Umsetzungen, die ich sehr gelungen fand, obgleich ich mir dort wünschte, dass man auf der visuellen Ebene mutiger geworden wäre – und andererseits einer glaubhaften Physik der Protagonisten eine stärkere Rolle hätte beimessen können.

Letztlich frage ich mich auch, weshalb man denn nicht etwas mehr ‚Retro-Flair’ mit einbezogen hat – und leider zudem letztlich doch wieder die „Fette-Kanone-Herumballer“-Methode gewählt hat.

Insgesamt kann der Film schon unterhalten, wenn man seine kritische Ader (sehr stark) ausblendet und alles einfach nur als seichte Knabbereienunterhaltung sieht, der man viel verzeihen kann.

Ich weiß, dass dies nicht jedem so einfach fällt, aber wenn man es tut, hat man sicherlich mehr Spaß.

Letty Felgendreher



PIXELS möchte nun auf der „Nerd-Welle“, welche vor ein paar Jahren mit Serien wie THE IT-CROWD und THE BIG BANG THEORY begann, und bis heute in Formaten à la HBO's SILICON VALLEY oder Kevin Smiths COMIC BOOK MEN, ihre Wellen schlägt, mitschwimmen. Ob der Film sich über Wasser halten kann, wird das Publikum entscheiden.

Auf der einen Seite haben wir Adam Sandler und Kevin James, die mit ihren ewig gleichen Man-Child Charakteren aufwarten. Auf der anderen winken mit Chris Columbus und Peter Dinklage, ein 80er & 90er Smash-Hit-Regisseur und einer der beliebtesten (und wohl auch besten) Schauspieler unserer Zeit. Dazwischen steht Michelle Monaghan, die immer wieder in anspruchsvolleren, aber dennoch kommerziellen Filmen und Serien mit wirkt.

Um es kurz zu machen. Der Film lebt allein von seiner (fantastischen) Prämisse, ein paar guter Gags und einer glänzenden Optik. Aliens die eine (warum auch immer mit einem von der NASA gesendeten Satelliten – ich vermute mal Publicity für das abflauende Interesse der Amerikaner an der Raumfahrt Anfang der 80er Jahre) Videobotschaft als Arcade Challenge der Erdlinge interpretieren und daraufhin die Erde angreifen, sollte ausreichen um ein Erfolgsformat zu kreieren. Doch leider verlässt sich der Film voll und ganz auf das Konzept, ohne ihm wirklich gerecht zu werden. Streckenweise wurden Lizenzen erworben, um namhafte klassische Videospiel-Charaktere in den Film zu schaufeln, damit ältere Zuschauer auf die Leinwand zeigen und sich freuen ihre Kindheitshelden wiederzusehen. Doch hinter der fragwürdigen Nostalgie verbirgt sich eine unmotivierte und unausgegorene Geschichte, die eine filmische Welt konstruiert, welche weder klare Regeln noch ernstzunehmende Konsequenzen innehat. So nehmen die Menschen in den Spielen abwechselnd die gute (DONKEY KONG) oder die böse (PAC-MAN) Rolle ein, können unerklärlicherweise cheaten. Gegner verlassen das Spielfeld (Centipede) oder Menschen glänzen glücklicherweise durch Abwesenheit, da ein Spiel erscheint indem sie gar keine Rolle einnehmen könnten (ARKANOID). Zudem wird eine flächendeckende Video-Botschaft der Aliens nur von einem einzigen Verschwörungstheoretiker wahrgenommen und dann direkt (seinem alten Kumpel) dem trotteligen vocoPräsidenten der Vereinigten Staaten vorgespielt, der im übrigen (Spoiler!) Kevin James ist. Na gut, letzteres ist wohl leider nicht so realitätsfremd, wie es zu wünschen wäre.

Die Blaupause für eine gelungene Umsetzung hätten die Macher in der FUTURAMA Omnibus-Episode Anthology of Interest II gefunden. Hier wird dieselbe Prämisse, innerhalb von sieben Minuten ohne die o. g. Schwächen, intelligenter und unterhaltsamer umgesetzt.

Nichtsdestotrotz kann Pixels unterhalten, aber in Wahrheit geht es darum einen aktuellen Hype in eine Cash-Cow zu verwandeln. Und wer ist dafür besser geeignet als Adam Sandler? So bleibt nur zu hoffen, dass Sandler sich demnächst wieder einem Indie-Flick widmet, wie er es schon bei PUNCH DRUNK LOVE mehr als erfolgreich tat.

Michael Knoll

Die Ant-Man Kritiken der INDAChse Teil 5


von Alena Nicolai und Alexander Jarosch

Erst spät und durch Zufall in das Marvel-universum geraten, haben mich die Filme in den letzten Jahren sehr begeistert – dementsprechend erwartungsfroh war ich nun auch bei Ant-man. Doch irgendwie schmeckt die Kinokost, die wir Zuschauer vorgesetzt bekommen, mir nicht ganz… es fehlt der Pfiff. Klar die Animationen – vor allem das 3D in der Badewanne - hauen einen ganz schön von den Socken – manche Größenmorpheinstellung ziehen richtig mit und wer wünscht sich nach Filmende keinen Anthony als Haustier? Aber das hilft nicht über die zum Teil holprigen Dialoge, die vorhersehbaren Backgroundstories, der bereits erwartete Nachspann und eine furchtbare schauspielerische Leistung von Michael Douglas.

Fazit: Thank you marvel – das ihr wenigstens diese herrlichen Side-kicks eingebaut ab! Das reißt einiges raus und weckt einen unstillbaren Heißhunger auf Waffeln - trotzdem bleibt mein Urteil – nette Abendunterhaltung, aber fast vergessen auf dem Heimweg.

Alena Nicolai

Von Marvel ist man mehr gewohnt.
Leider kann “Antman” nicht mit der gewohnt hohen Qualität der Marvel Universe Filme mithalten.
Paul Rudd ist der Kernstück dieses Films, jedoch kann er nicht in einer LIga mit Chriss Pratt und Konsorten aus Guardians of the Galaxy mitspielen.
Visuell kann der Film durchaus reizen, die Kombination aus hochwertigen PyroFX aus dem Hause ILM und der interessanten Makro Optik, machen den Film durchaus anschaulich. Leider springt bei der Story der Funken nicht komplett über. Die Witze zünden nicht immer und werden leider zu oft von Klischeebehafteten Darstellungen der Schauspielern entwertet.

Die Geschichte ist, wie bei vielen Marvel Filmen, von Anfang an vorhersehbar. Von der Enthüllung des Bösewichts bis zur Versöhnung mit dem neuen Mann der Exfrau, wenig überraschendes passiert im Antman Universe. Die Referenzen auf und Cameos von anderen Marvel Universe Charackteren fügen sich gut ein, helfen dem Plot aber nicht über seine Schwächen hinwegzukommen.

Schlussendlich wurde ich gut unterhalten, jedoch gefiel der Ton und der langweilige Plot nicht. Ein “das muss ich nochmal sehen” Gefühl wie bei Avengers 2 oder Guardians of the Galaxy, stellte sich leider nicht ein.

Alexander Jarosch
www.pixelbend.eu

Sonntag, 26. Juli 2015

Die Ant-Man Kritiken der INDAChse Teil 4



Nachdem das Marvel Cinematic Universe über die letzten sieben Jahre mit Figuren wie Supersoldaten aus der Vergangenheit, große grüne Zerstörungsmonster und Weltraumgöttern gefüllt wurde, ist es eine willkommene, wenn nicht sogar nötige Abwechslung den kleinsten Superhelden ins bereits riesige Filmgeflecht einzufügen.

Doch während die Avengers und Guardians von der Masse schnell angenommen wurde, stießen die ersten Ant-Man Test-Screenings auf unbegeisterte Meinungen und es sah kurz nach einen Abbruch des Filmauftritts für den (in den Comics) Gründer der Avengers aus.
Zum Glück ist dies nicht geschehen, denn Ant-Man ist alles was Age of Ultron nicht ist und das im besten Sinne. Während Avengers 2, wie viele der letzten Marvel-Filme, voraussetzt nicht nur Avengers 1, sondern am besten alles was je unter dem Namen Marvel auf die Leinwand kam gesehen zu haben, funktioniert Ant-Man für sich allein gestellt. Und das liegt hauptsächlich daran, dass alles in diesem Film „klein“ ist.

Unser Held Scott Lang ist kein brillanter Multimilliardär und wurde auch von keiner radioaktiven Ameise gebissen. Er ist ein normaler Mensch der mit normalen Problemen zu kämpfen hat, versucht aus einer finanziellen Kriese zu entkommen und ein besserer Vater für seine Tochter zu sein. Sobald Scott sich mit einer neuen, fantastischen Welt konfrontiert sieht, reagiert er mit einer zum wegschmeißen witzigen Ungläubigkeit, welche diese Welt paradoxerweise umso glaubwürdiger erscheinen lässt. Natürlich muss er die Welt retten. Natürlich muss er einen Endgegner besiegen.
Doch während die vorhersehbare Superheldenfilmformel abläuft, steht sie nicht im Vordergrund, sondern gibt nur die Ramenhandlung für zwischenmenschliche Konflikte, welche mich mehr für Scott fühlen lässt als für Tony Stark nach drei Iron-Man und zwei Avengers Filmen.

Ant-Man ist ein zugänglicher Film, leichte Kost und angenehm zu gucken, nie langweilig und vor allem witzig. Die Actionszenen sind vorhanden, werden aber vom vorher erschienenen Ultron weit in den Schatten gestellt. Für so etwas kriegen wir Captain America: Civil War und Avengers 3 Part 1&2. Aber wenn X bunte Kostüme X epische Kampfszenen haben müssen + X fette Explosionen + Screentime für alle in vorrangegangen Filmen vorgestellten Charaktere, dann bleiben diese Charaktere nunmal auf der Strecke und sind gar keine Charaktere mehr, sondern eben nur Kostüme die sich schlagen.

Dieser Film hat gezeigt, dass weniger manchmal mehr ist. Soviel mehr.

Martin Matela


Der "Ant-Man"-Trailer hat in mir keine besonders großen Erwartungen geweckt. Mit einem denkbar uncoolen Namen und fragwürdigen Fähigkeiten, habe ich nicht gedacht, dass mich dieser Superheld wirklich überzeugen könnte. Der Film braucht am Anfang ein bisschen um wach zu werden und alle Charaktere einzuleiten. Doch sobald die ersten 30 Minuten verstrichen sind geht es los, und wie. Paul Rudd spielt hier eine wirklich überzeugende und lustige Hauptrolle mit einem Lacher nach dem anderen. Der Film nimmt sich eben selbst kaum ernst und genau das ist die große Stärke von Ant-Man. Obwohl die Handlung unterm Strich eher Nebensache ist, bleibt ein gut umgesetzter Film mit zugegebenermaßen extrem viel CGI zurück. Wer Marvel-Fan ist kann sich den Film ohne Bedenken ansehen. Alle anderen werden von der flachen, vorhersehbaren Story wahrscheinlich enttäuscht.

Cedric Engels
Studierende/r an der ifs internationale filmschule köln gmbh