"Drachenzähmen leichtgemacht 2" ist ein schönes, schnelles und spektakuläres Kinoerlebnis. Voller Tempo, rasanter Flugszenen und mit zum Teil epischen Schlachten, aber dazwischen auch mit ruhigen Momenten, die den Zuschauer verschnaufen lassen. Doch auch in solchen, zum Beispiel, ruhigeren Gesprächssequenzen gibt es immer noch etwas im Hintergrund zu entdecken, was auch die jüngeren Zuschauer bei der Stange halten sollte. Denn die Figuren, wie auch die Geschichte sind erwachsener und ernster geworden, doch mit einer großen Prise feinen Szenenhumors."
Corinna Kochendörfer http://toonfish.net/
„Drachenzähmen leicht gemacht 2“ ist ein klasse Animationsfilm für die ganze Familie.
Dreamworks hat in dem Film eine sehr schöne Welt mit wunderschönen Bildern erschaffen.
Und es macht Spass in diese einzutauchen und mit den Charakteren mit zu fiebern.
www.fastanimation.de
Vielen Dank für die Vorstellung von "Drachenzähmen leichtgemacht 2"
In Teil 1 ging es um Freundschaft und Mut, diesmal um Verlust und Familie.
Wo der erste Teil in Sachen Story und Charakter punkten konnte, wurde in
der Fortsetzung mit oft epischen Actionszenen und Schauwerten ausgeglichen.
Eine würdige Fortsetzung und 103 Minuten gute Unterhaltung!
Lars Seiffert
Hi, hier meine Eindruck vom Film,
fand ihn richtig super, danke für dabeisein-dürfen :)
Toller Film! Absolut sehenswert,
nicht nur für kleine Animationsfans. Anders als sein wenig
kreativer Titel war das Sequel „Drachenzähmen leichtgemacht 2“
spannend, humorvoll, emotional und zudem ein Schmankerl fürs
Auge.
Die visuelle Umsetzung der Charaktere und Szenen gefiel mir sehr
gut. Wie es sich für eine Fortsetzung gehört, hat sich am Design
und Stil ans sich nicht viel geändert: Bekanntes wurde
„aufpoliert“ und mit mehr Details aufgehübscht, neue Charaktere
und Schauplätze folgen dem bestehenden Look. Lediglich Valkas
geistartige Erscheinung als maskierte Drachenreiterin bei ihrer
Einführung hebt sich vom etablierten „Vikingerstyle“ ab, was sie
ziemlich gruselig aber auch interessant erscheinen lässt.
Das Rendering hat seit dem ersten Teil erhebliche Fortschritte
gemacht. Die Texturierung der Charaktere und Drachen wirkt
lebendig, die Special Effects realistischer und die malerischen
Landschaften und fluffigen Wolkenwelten sind wirklich schön
anzusehen.
Die großteils liebevoll animierten Protagonisten wirken lebendig
und überzeugend. „Ohnezahns“ unzählige „stubentigerartige“
Verhaltensweisen und liebenswerte Unsitten entlockten sicherlich
nicht nur Katzenbesitzer so manches Schmunzeln und verleihen dem
liebenswerten Drachen sehr viel Authentizität.
Wie es bei 3D-Umsetzungen mittlerweile Tradition ist, wird auch
hier nicht an rasanten Kamerafahrten gespart. Die vielen
actionreichen Szenen werden aber mit erholsamen, ruhigen Momenten
aufgelockert. Auch inhaltlich ist der Film eine gute Mischung aus
verrückten, spannenden, lustigen und emotionalen Szenen. Triefend
romantische Szenen und traurige, emotionale Momente werden mit
viel Humor und Ironie ausgeglichen, so dass sowohl Kinder als auch
Erwachsene im Kinosaal viel zu Lachen hatten. Den Plot empfand ich
als in sich stimmig und wenige vorhersehbar.
Dass ein Animationsfilm dem jungem Zielpublikum auch ernste Themen
wie den Tod zutraut, finde ich gut und wichtig; ich hatte das
Gefühl, dass die anwesenden Kids gut damit zurechtkamen.
Neben Spaß und Spannung hat der Film auch eine moralische
Botschaft: Fast „hippiemäßig“ wird Freundschaft, ein besserer
Umgang mit der Umwelt sowie allen ihren Bewohnern propagiert und
gezeigt, wie viel schöner Verzeihen und ein friedliches
Miteinander statt Rache und Gewalt sind. Ich find's schön :)
Elisa Gatzka
Der
Film erzählt im Großen und Ganzen eine ähnliche Geschichte wie der
erste Film. Es geht wieder um Drachen und ums Erwachsenwerden.
Bei so manch einer Szene von DZLG 2 verspürt man ein Gefühl von
Déjà vu. Allerdings ist DZLG 2 keineswegs eine Kopie seines Vorgängers
auch wenn er ab und zu Themen und Szenen aus dem ersten Film übernimmt
und zum Teil neu interpretiert.
Neben den bereits
bekannten Figuren hat DZLG 2 auch zwei neue Hauptfiguren. Eine davon ist
ein Bösewicht mit sehr gelungenem Design aber mangelnder Charakterisierung. Seine Methoden sind brutal und extrem, aber leider
liefert der Film nicht genügend Anhaltspunkte um sein Handeln zu
motivieren oder zu erklären. Er hatte definitiv das Zeug zum epischen Bösewicht.
Diejenigen die den Trailer
zum Film gesehen haben wissen bereits wer die zweite neue Hauptfigur im
Film ist (danke Trailer ! ). Um wen es sich handelt werde ich hier nicht
spoilen. Die Szenen mit dieser neuen Hauptfigur liefern
ein paar sehr emotionale Momente und sie wird eine Art roter Faden der
Hicks durch den Film begleitet. Es gibt sogar einen Song im Film der
erstaunlich gut eingebaut ist und der Erzählung, im Gegensatz zu vielen anderen Animationsfilmen, nicht im Wege steht.
DZLG 2 schreckt auch nicht davor zurück schwierige Themen
anzusprechen und seine Hauptfigur vor schwere Entscheidungen zu stellen.
So ist mir z.B aufgefallen dass im Film zwei (im Prinzip friedliebende)
Gruppen dieselbe Kriegsrhetorik verwenden sobald sie denken bedroht zu
werden und rechtfertigen ihre
Handlungen mit dem
Argument "Ihre Leute beschützen zu wollen." Ausserdem
beharren die Anführer beider Seiten drauf dass Menschen sich nicht
ändern können und schliessen dadurch eine diplomatische Lösung von
vornherein aus.
Der Film spielt also sehr geschickt mit der Idee wie Feindbilder
entstehen und wie nicht alles immer so schwarz/weiss ist wie man es
selber gerne haben möchte.
Hicks wird im Laufe des Films
auch noch ganz andere schwierige Aufgaben meistern müssen und
tatsächlich dringt Dreamworks thematisch hier in Gewässer vor die den
meisten Animationstudios zu tief sind.
Hicks Freunde bleiben
diesmal etwas mehr in den Hintergrund und lassen der Hauptfigur mehr
Raum zur Eigenentfaltung. Die Beziehung zwischen Ohne Zahn und Hicks
funktioniert im übrigen auch sehr gut auch wenn ich persönlich ein
wenig mehr von Ohne Zahns tierischer Seite gesehen hätte. Insegesamt sorgen die
Drachen auch für ein paar sehr gute Lacher im Film.
Technisch,
besonders was die Flugszenen und die Größenunterschiede zwischen
Menschen und Drachen angeht, scheint Dreamworks richtig tief in die
Trickkiste gegriffen zu haben. Ich bin kein großer Fan von 3D, aber das
Spiel mit der Tiefenschärfe und die Art und Weise wie Hintergrund- und
Vordergrundelemente eingesetzt wurden,
ist sehr gelungen. Ganz besonders während der Endszene wirken die
Riesendrachen durch gekonnte Kameraführung und Tiefenschärfe besonders
majestätisch.
Mein letzter Kommentar zu diesem Film
betrifft die Schafe: Wie kommt es eigentlich dass ein Volk das gelernt
hat Drachen zu zähmen und zu respektieren, sich so schwer damit tut
Schafen einen ähnlichen Respekt entgegenzubringen. Ok, sie sind etwas
einfacher gestrickt als die Drachen, aber das kann ja wohl nicht der
Grund sein. Davon mal abgesehen leiden die Viecher wahrscheinlich alle
unter akuten inneren Blutungen und stehen permanent unter Stress, was
wiederum deren Fleisch völlig ungeniessbar macht. Warum mag Dean de
Blois keine Schafe?
Alex Espigares